Wie kannst du deine Website für die Suchmaschinen aufrüsten? 11 Tipps für deine Onpage SEO!

Wie kannst du deine Website für die Suchmaschinen aufrüsten? 11 Tipps für deine Onpage SEO!

Die Website so aufbereiten, dass Google sie lieben wird – das ist das Ziel der On-Page SEO. Dabei gibt es einiges zu beachten: vom Text, über Bilder bis hin zur Ladegeschwindigkeit. Deinen Website Traffic zu erhöhen, kann ziemlich schwierig und zeitaufwendig sein. Doch mit der richtigen SEO Strategie kannst du es schaffen, die Sichtbarkeit deiner Website dramatisch zu erhöhen – und zwar kostenfrei.

Ich zeige dir 11 Schritte, die du tun kannst, um sicherzustellen, dass deine Website suchmaschinenoptimiert ist.

Übersicht

1. Keyword Analyse und richtige Verwendung

Bevor du mit dem Schreiben deiner Websitetexte und Überschriften beginnst, musst du festlegen, welches deine Keywords (Schlüsselwörter) sind. Welche Wörter beschreiben deine Leistungen und werden von potentiellen Kunden in den Suchmaschinen eingegeben?

Ich verwende zB. den Google-Keywordplaner für meine Schlüsselwort-Recherche. 

Du hast deine Keywords gefunden? Prima, jetzt kannst du sie in deinen Überschriften, Texten, Metabeschreibungen etc unterbringen.

Dies sind die wichtigsten Keyword-Positionen:

  • Weit vorn in der Überschrift (H1)
  • Im ersten Absatz (bzw. den ersten 100 Wörtern)
  • Mehrmals in den Zwischen-Überschriften (H2 & H3)
  • Mehrmals im Fließtext
  • In den Meta-Tags
  • Im Alt Text
  • In der URL

Aber Achtung! Übertreibe es nicht! Deine Texte sollen natürlich klingen und Mehrwert bieten. Eine Überflutung mit Keywords lässt deine Texte unnatürlich klingen und Google mag Keywordspam gar nicht!

2. Überschriften

Die Überschriften auf deiner Website sind eines der ersten Dinge die sich Google anschaut. Deswegen ist es besonders wichtig diese korrekt zu formatieren.

  • Formatiere den Titel einer Seite als H1 
  • Formatiere alle weiteren Zwischen-Überschriften hierarchisch als H2, H3, H4 usw.
  • Formatiere den Text als „Absatz“ und nicht als Überschrift, auch nicht um ihn hervorzuheben.

3. Inhalt mit Mehrwert

Mittlerweile legt Google immer mehr Wert auf einen relevanten Inhalt. Google ist daran interessiert seinen Nutzern ein optimales Suchergebnis zu bieten und möchte das das gesuchte schnellstmöglich gefunden wird.

Achte daher in dem Inhalt deiner Texte darauf, das der Leser schnell und ohne großes drum rumreden an seine Informationen gelangt und biete wenn möglich Content den es so noch nicht gab.

Im Grunde kannst du danach arbeiten: Die beste Antwort auf eine Frage landet bei Google auf Platz 1!

4. Nutzerfreundlichkeit

Im Grunde gilt: Je länger der Besucher auf deiner Seite bleibt und Handlungen wie zB. Link Klicks, Newsletter Eintragungen vornimmt, um so toller findet Google dich! 

So gestaltest du deine Webseite nutzerfreundlicher:

  • Aussagekräftige Überschriften die zum Weiterlesen anregen
  • Untergliederte Texte mit Absätzen für eine einfere Lesbarkeit
  • Lebendiger Sprachstil, Person direkt ansprechen
  • Gesamten Text auflockern, mit Bildern, Weißraum, Tabellen, Aufzählungen, Hervorhebungen usw.
  • Nutzer zur Interaktion anregen, Call-to-Action einfügen, zum Kommentieren einladen, weitere Artikel vorschlagen usw.

5. Interne & externe Links

Mit einer sinnvollen internen Verlinkung hilfst du Google, den Aufbau deiner Website besser zu verstehen und bietest deinen Nutzern eine leichtere Navigation. Versuche auf jeder Seite 1-2 interen Verlinkungen.

Beispiel: Setzte auf deiner Leistungsseite eine Call to Action mit einem Button, der den Nutzer direkt zum Kontaktformular weiterleitet.

Externe Links sollen Google zeigen, dass du hochwertigen und vertrauensvollen Inhalt bietest. Achte darauf, dass deine externen Links zu hochwertigen Quellen führen!

6. Bild SEO

Auch die Bilder spielen eine wichtige Rolle im SEO! Durch Bild-Optimierung verbesserst du die On-Page SEO – und die Sichtbarkeit in der Google-Bildsuche.

Das kannt du tun:

  • Verwende das Keyword (oder verwandte Begriffe) im Bild-Dateinamen.

Das passiert noch bei dir auf dem Computer: Ändere dort den Dateinamen, etwa von „1234.jpg“ zu „webdesign hannover.jpg“.

  • Verwende das Keyword im Alt-Text des Bildes.

Den Alt-Text legst du nach dem Hochladen in deinem Content Management System (wie WordPress) fest. Hier beschreibst du worum es in dem Bild geht.

7. Halte die URL kurz

Deine URL (Webadresse) sollte dein Keyword enthalten und möglichst kurz sein, denn so kann Google schnell erfassen worum es auf deiner Website geht.

8. Mobiloptimierung

Seit einiger Zeit gilt für Google: Mobile first! Das bedeutet, dass die Suchmaschine deine Website in erster Linie danach bewertet, wie sie auf mobilen Endgeräten wie Smartphones erscheint. Deine Website sollte also unbedingt ein responsive Design vorweisen, das sich an die verschiedenen Endgeräte anpasst. Auch dein Inhalt sollte für die mobile Nutzung optimiert sein.

Das Gute ist, dass die meisten CMS darauf ausgelegt sind und sich meist dein Design ohne großen Aufwand für Desktop, Tablet und Handy anpassen lässt.

9. Pagespeed - Ladegeschwingigkeit

Suchmaschinen und Nutzer mögen schnelle Ladezeiten. Eine häufige Ursache von langen Ladezeiten sind zB. nicht komprimierte Bilder, viele Plugins oder auch ein schlechter Hosting Anbieter.

Um deinen Pagespeed zu testen, gibt es wunderbare Tools die deine Website checken. Hier sind zwei Beispielseiten für dich:

https://tools.pingdom.com/

https://gtmetrix.com/

Wenn deine Ladezeit 3 Sekunden überschreitest, solltest du deine Website optimieren! Hierfür gibt es bereits tolle Apps die das für dich übernehmen oder frage einen Programmierer deines Vertrauens.

10. Meta Beschreibung

Die Meta-Beschreibung einer Seite ist das, was Google als kurzen Beschreibungstext zu jedem Suchergebnis angezeigt. In diesem Text kannst du kurz beschreiben, was den Suchenden auf deiner Seite erwartet. Am besten baust du schon hier eine Call to Action ein.

Halte den Text kurz und fülle ihn mit relevantem Inhalt! Die maximale Länge einer Beschreibung ist 156 Zeichen, danach schneidet Google diesen mit „…“ ab. Wichtig ist hier auch die Verwendung deines Keywords!

11. SEO Plugins

Dir bereitet das Thema SEO Kopfschmerzen? Dann vereinfache dir deine Arbeit mit einem Plugin. Es gibt einige wirklich tolle Plugins die das meiste der hier beschriebenen Punkte automatisch machen, dich auf Fehler hinweisen oder es dir ermöglichen, diese Punkte übersichtlich und einfach abzuarbeiten. Meine Favoriten bei WordPress sind zb. Rank Math und Yoast SEO.

Fazit

Ich hoffe der Beitrag hat dir geholfen deine Onpage SEO auf Vordermann zu bringen! Ein super Tool um deine SEO zu Testen möchte ich dir noch mit an die Hand geben:

https://www.seoptimer.com/

Dieses Tool wird dir zeigen wo noch Baustellen sind. Wenn du noch mehr Unterstützung benötigst, kontaktiere mich gerne! Ich würde mich auf eine Zusammenarbeit freuen!

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